Wie bekomme ich Follower bei Instagram?

Die richtige Frage sollte eigentlich lauten: Wie bekomme ich AKTIVE Follower bei Instagram?

Denn nur Follower, die bei Instagram auch tatsächlich aktiv sind, haben für euch einen echten Mehrwert. Sie folgen euch nicht nur still, sondern liken und kommentieren im Idealfall auch eure Bilder und lassen euren Instagram Account lebendig werden. Sie geben euch Feedback, teilen eure Inhalte und machen Instagram so zu dem, was es eigentlich auch sein soll – eine Community. Nur aktive Follower empfangen letztlich all das, was ihr teilt, weil sie es auch wirklich empfangen wollen.

how to get follower on instagram // blog-essentialsDies ist für euch als Bloggerinnen insofern sehr relevant, da langsam aber sicher auch die letzten Unternehmen und Agenturen verstanden haben, dass das Verhältnis zwischen der Follower Anzahl und den Interaktionen (Likes und Comments) auf eurer Instagram Seite stimmen sollte. Wenn im Durchschnitt 5 % eurer Follower auch eure Bilder liken, dann habt ihr auf jeden Fall etwas richtig gemacht. Dann seid ihr auch interessant für Unternehmen und ihre Produkte. Hallo Kooperationen! Mehr ist besser, weniger als 5 % eher ein Zeichen dafür, dass etwas nicht in Ordnung ist. Ihr seht eigentlich ziemlich schnell, dass auf einem beliebigen Instagram Account etwas faul ist, wenn die Likes weit unter 5 % ausmachen. Ein Instagram Account mit 10.000 Followern, aber durchschnittlich nur 200 Likes auf den Bildern, sieht in jedem Fall sehr seltsam aus und ist für Werbetreibende nicht attraktiv.

Qualität eurer Bilder

Das A und O für einen erfolgreichen Instagram Account sind gute Fotos. Hierzu habe ich vor Kurzem erst einen Post geschrieben. Ohne wirklich sehr ansprechende Fotos wird Euer Instagram Profil wahrscheinlich niemals für eine größere Zielgruppe interessant werden. Es sei denn, ihr seid bereits berühmt – dann kommen die Follower mehr oder weniger von selbst. Seid ihr nicht? Dann müsst ihr Bilder erstellen, an denen man sofort hängen bleibt. Denn es gibt da draußen im großen weiten Instagram Land unzählige tolle Bilder. Aber natürlich auch ganz viel Schrott. Achtet einfach mal darauf, bei welchen Bildern ihr selbst Lust habt, sie in voller Instagram-Größe zu sehen. Und dann vergleicht sie mit euren eigenen. Fangt an zu analysieren, welche Bilder bei Instagram funktionieren und welche nicht. Schaut euch beliebte Instagram Profile mit dem selben Thema an und versucht möglichst objektiv zu beurteilen, ob eure eigenen Bilder dem Vergleich standhalten.

How to get follower on instagram

Die richtigen Hashtags

Verwendet Hashtags. Ohne geht gar nichts. Nur übertreibt es nicht. Neben den beliebtesten Fashion-Hashtags solltet ihr auf jeden Fall auch weniger bekannte Hashtags nutzen. Der Vorteil hier ist, dass euer Bild nicht in Sekundenbruchteilen wieder im Strom der geposteten Bilder runtergespült wird. Alles ist erlaubt, nichts zu peinlich (#beauty #beautiful) und alles ok, solange ein Bezug zu eurem Bild erkennbar ist.

Follower und Likes kaufen

Tut es nicht! Ganz ehrlich, es lohnt sich nicht. Auch wenn die Versuchung groß sein mag, weil man schnell viele Follower haben möchte. Aber gekaufte Follower werden euch, im wahrsten Sinne des Wortes, für immer verfolgen, ohne dass sie eurem Instagram Account tatsächlich helfen. Sie schaden euch eher. Denn bei diesen Followern handelt es sich entweder um Fake-Accounts oder um Leute, die sich eigentlich überhaupt nicht für euch und eure Inhalte interessieren. Deshalb werden sie auch nie und wirklich niemals auch nur ein Foto von euch liken, wodurch das Verhältnis zwischen der Anzahl eurer Follower und den Likes auf euren Bildern in ein ganz schlechtes Licht rückt. Jeder, der sich einigermaßen intensiv mit Instagram beschäftigt, sieht das. Sowohl Unternehmen, die potenzielle Kooperationspartner sind, als auch andere Bloggerinnen, die sich über euch das Maul zerreißen. Und zwar zu Recht. Sich Follower zu kaufen, anstatt wirklich gute Inhalte zu liefern, ist echt peinlich!

How to get follower on instagram

Kauf‘ ich eben auch Likes für meine Bilder! Jaaaaa, das ginge theoretisch, zumindest um wieder ein attraktives Follower/Like- Verhältnis hinzukriegen. Aber mal ehrlich, das müsstet ihr dann den Rest eures Instagram-Lebens so machen, weil die falschen Follower ja bleiben. Ihr könnt sie ja nicht wieder rausschmeißen. Sie bleiben und gammeln in eurer Follower-Liste vor sich hin. Und ständig Likes zu kaufen wird auf Dauer ziemlich teuer und ihr vergeudet wertvolle Zeit, die ihr besser darauf verwenden könntet wirklich gute Bilder zu machen und hochzuladen. Die sind letztlich der einzige Schlüssel zu mehr ECHTEN Followern.

Seid aktiv

Ich habe echt schöne Bilder in meinem Stream, zumindest nicht schlechter als die von Leuten, die viel mehr Follower bei Instagram haben als ich. Warum kriege ich denn keine Follower? Warum, warum, warum?

Das Problem hierbei ist, dass andere Instagrammer erst mal auf euch stoßen müssen. Abgesehen von den richtig gesetzten Hashtags, über die andere auf euch aufmerksam werden können, müsst ihr selbst aktiv werden.

How to get follower on Instagram

Denn Instagram ist eine Community und keine Fanseite. Interaktion ist alles. Wer aktive Follower haben möchte, muss selbst aktiv sein. Die wohl einfachste Methode Werbung für euer Instagram Profil zu machen ist es, gezielt andere Bilder zu liken und zu kommentieren. Wichtig hierbei ist es eure Zielgruppe zu finden. Ihr habt einen Fashionblog? Dann sind es ganz klar genau die Instagram Nutzerinnen, die sich für Mode interessieren. Diese zu finden ist relativ leicht. Sucht einfach nach den einschlägigen Hashtags (#ootd #fashionblogger #fashionista usw.) Aus meiner Erfahrung haben sich besonders 2 Methoden als sehr effektiv herausgestellt.

  1. Sucht nach einem Hashtag, der mit eurem Thema bzw. jeweiligen Bild zu tun hat (#ootd #food #heels) und liked die ersten 10 Ergebnisse, die euch selbst gefallen. Dann aktualisiert ihr die Trefferliste und fahrt fort, bis ihr keine Lust mehr habt. Auf diese Weise seid ihr oft die ersten, die ein neues Foto von anderen Instagrammern geliked haben und die Wahrscheinlichkeit, dass diese nachschauen, wer ihr Bild geliked hat, ist ziemlich groß. Und schon sind sie auf eurem Profil. Gefällt Ihnen dann, was sie dort sehen, habt ihr im Idealfall einen neuen Follower. Die Quote der euch hierdurch folgenden Leute ist nicht sehr hoch, aber hier zahlt sich ein gewisser Fleiss wirklich aus. Keep on liking!
  1. Geht in die Liste der Follower anderer Instagram-Profile, die thematisch ähnliche Inhalte zeigen wie ihr und fangt an Bilder dieser Fremd-Follower zu liken. Hierbei könnt ihr relativ sicher sein, dass diese Instagrammer eure Inhalte ebenfalls gut finden werden und euch im besten Fall auch folgen werden. Ihr solltet hierbei auf jeden Fall vorher überprüfen, ob die Person, deren Follower-Liste ihr durchforstet, auch wirklich ein gesundes Follower/Like-Verhältnis (5- 10 %) hat. Sonst lauft ihr Gefahr, Fake-Accounts zu liken, was euch am Ende nichts bringt. Genau wie bei Variante 1 müsst ihr hier ziemlich fleißig sein, um Follower zu bekommen.

Findet ihr alles irgendwie doof oder ist euch zu viel Arbeit? Naja, so funktioniert Instagram nunmal. Und es gibt kaum eine bessere Methode als bei Leuten anzuklopfen und sie auf diese Weise auf euch aufmerksam zu machen. Passt aber auf, dass ihr nicht in einen Like-Rausch verfallt. Instagram mag keine Power-Liker und sperrt bei zu exsessiver Nutzung gerne mal für 24 Stunden eure Like- bzw. Kommentierfunktion. Falls dies passiert: Keine Panik! Ist ja nur vorübergehend.

Natürlich könnt ihr nach dem selben Schema ebenso fleißig kommentieren. In der Regel führt das prozentual zu mehr Followern, als das reine Liken, ist aber auch etwas Zeitaufwendiger. Verzichtet hier auf jeden Fall auf Copy/Paste. Sieht Instagram ebenfalls nicht so gerne und eure Kommentar-Funktion ist schneller gesperrt als ihr „Paste“ sagen könnt. Grundsätzlich gilt es, um Sperren zu vermeiden, immer wieder die Hashtags, in denen ihr liked oder kommentiert öfter mal zu wechseln und nicht sturr ein Bild nach dem anderen abzuarbeiten. Sonst vermutet Instagram ganz schnell einen Bot (App, die für euch liked und kommentiert) und ihr werdet gesperrt. Wer übrigens schon mal überlegt hat sich die Arbeit von einem Bot abnehmen zu lassen. Lasst es lieber! Abgesehen davon, dass euer Account hierfür für immer gesperrt werden kann, kommen diese Art von Programmen gerne mal von Leuten, die die Dummheit Anderer ausnutzen und ein Device entweder mit fiesen Vieren infizieren oder euch auf irgendeine andere gemeine Art austricksen wollen. Schummeln ist eh blöd, also lieber nicht.

Shoutouts sind out

Was ist out? Shoutouts sind out – wie der Name ja auch schon sagt. Bei einem Shoutout fordert eine andere Instagrammerin (meist mit ähnlich hoher Followeranzahl und ähnlichem Thema) ihre Follower dazu auf, eurem Account zu folgen. Sie spricht also quasi eine Empfehlung für euch aus. Klingt doch nicht schlecht!? Stimmt! Nur, dass es sehr wenige Instagrammerinnen gibt, die dies einfach von sich aus machen, um euch zu unterstützen. Meistens ist der Deal ein gegenseitiges Shoutout. Habt ihr schon mal die Abkürzungen „sfs“ oder „s4s“ unter euren Bildern gefunden? Dann wollte jemand mit euch ein gegenseitiges Shoutout machen.

Und warum ist das jetzt out? Grundsätzlich sind Shoutouts nicht schlecht – sie haben den positiven Effekt, dass die Follower ähnlicher Accounts auch auf euren Aufmerksam werden. Trotzdem würde ich sie euch nicht empfehlen, da sie doch sehr unpersönlich sind und sie eure echten und aktiven Follower auch ganz schnell mal nerven können. Immerhin folgen sie euch, um eure Bilder zu sehen und nicht, um ständig Werbung für andere Accounts sehen zu müssen.

Gegenseitige Unterstützung ist natürlich trotzdem wichtig und auch gut. Aber dafür gibt es andere Wege. Dafür müsst ihr allerdings vor die Tür. Genauer – zu Blogger Events. Fangt an zu Netzwerken, seid nett zu anderen Bloggerinnen und helft euch gegenseitig. Nichts ist schöner als ein paar Mädels, die sich gut verstehen auf einem gemeinsamen Instagram Bild zu sehen.

Nur um sicher zu gehen, dass ihr das nicht falsch interpretiert. Fangt jetzt nicht an, euch bei erfolgreicheren Bloggerinnen einzuschleimen, nur damit ihr vielleicht ein Foto mit ihnen, vorzugsweise auf ihrem Account erschleicht. Von dieser Spezies gibt es schon genug in der Szene. Es spricht aber nichts dagegen nette Gespräche zu führen und Kontakte zu knüpfen, oder einfach – zu Netzwerken. Ist man sich sympathisch, unterstützt man die Andere dann auch gerne, wenn es sich ergibt. Wenn sich daraus sogar Freundschaften ergeben – umso schöner.

Features

Die Königin unter den Follower-Boostern ist das Feature. Durch Features auf den richtigen Seiten könnt ihr innerhalb von einem Tag mehrere Hundert neue Follower bekommen. Im Grunde ist es ziemlich simpel. Wenn ihr z.B. ein tolles Outfit-Bild habt, tagged die einschlägigen großen Seiten und hofft darauf, dass sie euch auserwählen. Es ist natürlich auch sehr viel Glück dabei. Dem könnt ihr auf die Sprünge helfen, indem ihr Outfit- Fotos macht, die abgesehen von dem besondern Outfit selbst, ebenfalls das gewisse Etwas haben. Auch hierbei ist Qualität wieder Trumpf. Wie ihr unter anderem solche Fotos hinbekommt, zeige ich euch in meiner Kategorie: Photo Tips.

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Die aktuell größten Instagram-Seiten die Looks featuren, seht ihr hier:

ootdmagazine

ootdsubmit

aboutalook

zara_daily

senstylable

zara_international

lookbook

inspiringoutfit

Schaut jeweils nach, in welcher Form ihr die Fotos „einsenden“ müsst, damit ihr eure Chance für ein Feature auf einer dieser Seiten erhöht. Falls ihr noch andere Feature Sites kennt, schreibt sie gerne unten in die Kommentare.

Weniger Glück braucht ihr tatsächlich bei einer ganzen Reihe von großen Instagram-Seiten, die ein Geschäftsmodell daraus gemacht haben andere Instagrammer gegen Bezahlung zu featuren. Ich kann mich noch erinnern, wie baff Dana war, als sie das erste Mal auf so eine Seite gestoßen ist. Nachddem sie die Seite getagged hatte, in der Hoffnung einmal von dieser gefeatured zu werden, bekam sie prompt eine Preisliste zugeschickt. Wir mussten ein bisschen schmunzeln. Vor allem weil wir plötzlich verstanden haben, warum einige Bloggerinnen in sehr kurzer Zeit so massiv an Followern zugelegt haben. „Nicht mit mir“ – war Danas Reaktion damals. Und ich finde das gut. Obwohl ich also nicht viel davon halte, ist es nach einiger Überlegung trotzdem tatsächlich auch eine legitime Art der Eigenwerbung. Unternehmen zahlen ja schließlich auch für Werbeanzeigen, um Leute auf ihre Produkte aufmerksam zu machen. Und die Follower dieser Bezahl-Seiten sind am Ende ja nicht dazu gezwungen den zahlenden Instagrammern zu folgen.

Dana (howimetmyoutfit.de) ist hierfür zu stolz. Immerhin ist es nahezu egal, wie gut eure Looks hierbei wirklich sind. Bei den unbezahlten Seiten wird man eben nur dann gefeatured, wenn man ein wirklich tolles Bild mit einem grandiosen Look eingereicht hat. Erfolgserlebnis und Luftsprünge inklusive.

Das spannende für euch wird wahrscheinlich sein, dass ihr merkt, dass andere, die plötzlich bei Instagram so zugelegt haben, auch nur mit Wasser kochen. Vielleicht kommt euch die ein oder andere dort ja bekannt vor. Eine paar dieser Seiten sind z. B.:


instanaimabarcelona

wespeakfashion

modeblogg

Für diese Liste habe ich mal ein paar dieser Seiten angeschrieben und auf meine Anfrage hin Preislisten erhalten. Ob hier zusätzlich auch mache Looks „for free“ gefeatured werden, kann ich nicht beurteilen.

Reposts von Brands

Ebenso lohnend wie Features von unabhängigen Seiten, können Re-Posts von Unternehmen sein. Egal ob Looks, Beautyprodukte oder Accessoires, macht einzigartig schöne Instagram-Bilder von aktuellen Produkten und tagged die jeweiligen Hersteller. Mit ein bisschen Glück finden sie genau euer Bild umwerfend und posten es mit entsprechendem Verweis auf euer Instagram-Profil. Viele bekannte Marken haben mehrere 100k Follower. Da fallen für euch auf jeden Fall einige ab.

Wichtig hierbei ist es, einigermaßen gezielt Fotos zu machen. Es sollten nach Möglichkeit keine Konkurrenzprodukte mit im Bild sein und das jeweilige Markenprodukt gekonnt in Szene gesetzt. Fangt jetzt aber bloß nicht an, euch nur deswegen irgendwelche teuren Produkte zu kaufen. Es sei denn ihr habt tatsächlich Verwendung dafür.

Wenn ihr irgendwann Kooperationen bekommt, weil euer Gesamtwerk unverwechselbar toll ist, kriegt ihr die entsprechenden Produkte vielleicht ja auch zur Verfügung gestellt. Die Wahrscheinlichkeit für einen RePost ist dann auch ungleich höher, da bereits eine Verbindung zwischen euch und dem Unternehmen besteht.

Vermeidet alles, was unfair ist und keinen Bezug zu eurem Thema hat

Follow for follow, like for like, follow/unfollow, falsche Versprechungen. All das macht überhaupt keinen Sinn, wenn ihr euch eine aktive und es mit euch ehrlich meinende Follower-Gemeinde aufbauen wollt. Liked oder followed euch nur jemand, wenn ihr sie/ihn auch liked und folgt, dann ist diese Person nicht an euch bzw. euren Inhalten interessiert. Braucht man nicht!

Genau so wenig solltet ihr der unschönen Praxis verfallen, Leuten zu folgen, damit sie euch wiederum folgen, nur damit ihr ihnen dann direkt wieder entfolgen könnt. Damit kriegt man keine Follower, die einem wohlgesonnen sind. Der ein oder andere mag darauf reinfallen. Aber ganz ehrlich, wenn ihr Leute verarschen wollt, dann seid ihr hier auf meinem Blog eh falsch! Außerdem gibt es inzwischen unzählige Apps mit denen man nachvollziehen kann, wer einem wieder entfolgt. Ich mag keine Cheater, weder im richtigen Leben, noch in der virtuellen Welt.

Welche Erfahrungen habt ihr selber mit Instagram gemacht? Habt ihr Fragen und Anmerkungen? Dann schießt mal los!

Wenn euch dieser Post gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn teilt und mir auf einem eurer Social Media Seiten folgt.
Euer Bene.

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