10 Tipps für bessere Blog Fotos

Diese 10 Tipps für bessere Blog Fotos helfen euch dabei, dass euer Blog einen noch professionelleren Eindruck bei euren Lesern und potentiellen Kooperationspartnern macht. Vielleicht kennt ihr ja bereits den ein oder anderen Tipp. Vielleicht ist aber auch was Neues für euch dabei.

1. Bilder gerade ausrichten

Richtet eure Fotos immer gerade aus. Wenn eure Bilder in die eine oder andere Richtung kippen, wirken sie für den Betrachter direkt viel schlechter. Solltet ihr beim Fotografieren selbst nicht ganz gerade gelegen haben, könnt ihr dies nachträglich in jedem Bildbearbeitungsprogramm wieder korregieren.

Machmal kann es je nach Perspektive etwas schwierig sein, ein Foto korrekt gerade auszurichten. Orientiert euch hierbei am besten an horizontalen und vertikalen Linien im Bild, die dem Motiv am nächsten sind. Das können Fenster und Türen, Laternen oder Hausdächer sein. Versucht dann möglichst einen 90-Grad-Winkel zwischen diesen Linien und den Kanten eures Fotos herzustellen.

2. Ruhiger Hintergrund

Sucht euch zum Fotografieren einen „ruhigen“ Hintergrund. Zuviel Wirrwar im Hintergrund lässt eurem Look kaum eine Chance sich gegen die anderen Blickfänge im Bild durchzusetzen. Je weniger Dinge auf eurem Foto sind, die von dem eigentlichen Motiv ablenken, desto besser. Nutzt beim Fotografieren zusätzlich noch eine offene Blende (z.b. f 1.8), damit der Hintergrund schön unscharf wird und sich das Motiv noch mehr von demselben abhebt.

3. Lichtrichtung

Achtet darauf aus welcher Richtung das Licht kommt. In den meisten Fällen wirken Motive auf Fotos am schönsten, wenn sie (hoch-) frontal ausgeleuchtet werden. Also so oft wie möglich mit der Richtung aus der das Licht kommt fotografieren.

Eine beliebte Ausnahme hiervon sind sog. Gegenlichtfotos, bei denen man gegen die (strahlende) Sonne fotografiert. Hierbei braucht man allerdings ein wenig Übung, damit die Bilder am Ende auch wirklich schön aussehen. Probiert es gerne mal aus, indem ihr beim Fokussieren mit einer Hand das Objektiv abschattet. Bevor ihr dann auslöst, nehmt ihr die abschattende Hand wieder weg und drückt dann den Auslöser.

4. Scharfe Fotos

Verwendet ausschließlich scharfe Bilder für euren Blog! Auch wenn es manchmal vielleicht schwer fallen mag, weil gerade dieses eine (unscharfe) Bild so schön geworden ist. Unscharfe Bilder gehören einfach nicht auf euren Blog. Dana und ich hatten eine ganze Zeit lang Probleme mit unserem 50 mm Objektiv, wodurch wir enorm viele unscharfe Bilder hatten. Das war unglaublich frustrierend und sah überhaupt nicht gut aus. Deswegen gebe ich euch in einem meiner nächsten Posts „10 Tipps für schärfere Bilder“.

5. Kein Weitwinkel

Verwendet nach Möglichkeit keine extremen Brennweiten wie Weitwinkel oder Telezooms. Die optimale Brennweite um Personen zu fotografieren liegt irgendwo zwischen 50 mm und 80 mm Brennweite. Habt ihr, wie viele ander Blogger auch, das Canon 50 mm an einer Kamera mit Crop-Sensor (Faktor 1,6), dann seid ihr effektiv übrigens bei einer Brennweite von ca. 80 mm. Nur auf einer Vollformat-Kamera sind es tatsächlich die 50 mm Brennweite, die auch draufstehen.

Viele von euch werden ein Kit-Objektiv besitzen (z.B. das 18-55 mm von Canon), das sie zusammen mit der Kamera gekauft haben. Hier kann man auch einen relativ extremem Weitwinkel (18 mm) einstellen. Im Weitwinkel wird das Bild stark verzerrt und im schlimmsten Fall ebenso die Proportionen der Person vor der Kamera. Sieht bei Outfits leider nie schön aus, aber auch wirklich niemals nie. Bei Portraits führt der selbe Effekt übrigens zu dicken Nasen.

Zu extreme Telezooms werdet ihr eher selten anwenden, da wahrscheinlich die wenigsten von euch solche Brennweiten besitzen und man auch ziemlich weit vom Model weg stehen muss. Der Vollständigkeit halber sei aber hier trotzdem erwähnt, dass Objekte durch extreme Telezooms eher flach und weniger Dreidimensional wirken.

6. Aus der Hüfte

Fotografiert in Hüfthöhe. Auch wenn es für die Person, die die Fotos von euch macht vielleicht nicht unbedingt die bequemste Position ist, wirken die Proportionen des Models am natürlichsten, wenn sich die Kamera beim Shooting in etwa auf einer Höhe mit dem Körpermittelpunkt befindet. Wollt ihr etwas längere Beine haben, könnt ihr euch auch von etwas unter dem Körpermittelpunkt fotografieren lassen.

Eine Kameraposition bei Ganzkörperaufnahmen auf Augenhöhe, lässt euch in der Regel etwas kleiner und gestauchter wirken. Eure Beine sehen dann zwangsläufig kürzer aus, als sie sind. Euer Fotograf muss allerdings auch nicht auf dem Boden rumrobben, da dies meistens ein zu extremer Winkel zum Gesicht des Models zur Folge hat. (Achtung: eher für Fortgeschrittene!) Dies kann dann dazu führen, dass sich beim Fokussieren und nachträglichen Korrigieren des Bildausschnitts, bei offener Blende die Schärfe-Ebene verschiebt und ihr am Ende viele unscharfe Bilder auf der Speicherkarte habt.

7. Das Auge des Betrachters

Führt den Blick des Betrachters: Linien im Bild helfen dem Betrachter das Wesentliche im Bild schneller und leichter wahrzunehmen. Vielleicht kennt ihr das ja noch aus dem Kunstunterricht in der Schule. Das Zauberwort lautet: Fluchtpunkt. Das bedeutet für eure Fotos, dass ihr (sofern ihr solche Linien in der Umgebung habt) das Model am besten so platziert, dass die Linien im Bild darauf zulaufen. Funktioniert Bombe!

Ebenso wirksam ist der Verlauf von Dunkel zu Hell. Wobei das Hauptmotiv hierbei im Idealfall der hellste Punkt des Bildes ist. Deswegen werden in der Nachbearbeitung auch gerne Vignetten verwendet. Funktioniert ebenfalls Bombe, wenn ihr es nicht übertreibt und eher subtil anwendet.

8. Kein Grüüüüüün!

So schön das Grün der Natur auch ist, sieht es auf Fotos nur in ganz seltenen Fällen wirklich gut aus. Warum das so ist, kann ich selber nicht genau sagen. Es harmoniert ganz einfach sehr selten. Machmal ist es allerdings gar nicht so leicht „Grün“ im Bild zu vermeiden. Wenn ihr ein Bildbearbeitungsprogramm habt, könnt ihr die Grüntöne ganz einfach etwas entsättigen bzw. umfärben. Ihr werdet staunen, wie viel angenehmer dasselbe Bild aussieht.

Achtet vielleicht auch mal insgesamt darauf, dass die Farben des Hintergrundes mit eurem Outfit harmonieren. Das kann natürlich auch schon mal ein hübsches Grün sein. Meistens aber eher nicht :)

9. Schönes Licht

Sucht euch zum Fotografieren schönes Licht. Es gibt je nach Tages- oder Jahreszeit mal mehr oder weniger brauchbares Fotolicht. Wenn ihr ein paar wenige Regeln hierzu beachtet, werden Bilder fast automatisch schön. Mehr dazu lesen könnt ihr in meinem Blog-Post: Grundlagen Fotografie: Das richtige Licht für herausragende Blog-Fotos.

10. Automatik aus!

Pfeift auf den Automatikmodus der Kamera. Der kann leider überhaupt keine schönen Fotos! Und wenn, dann nur mal ganz zufällig. In der Automatik sucht die Kamera immer nur die Einstellungen, die ein nach ihrer Meinung korrekt belichtetes Bild ergeben. Die Bildwirkung ist ihr dabei völlig egal.

Macht euch mit den wichtigsten Parametern der Fotografie wie Blende, Verschlusszeit und ISO vertraut. Dann kann euch niemand mehr was vor machen. Nichtmal eure Kamera selbst. Schaut einfach ab und zu mal bei mir auf meinem Blog vorbei. Es werden in Zukunft jede Menge leicht verständliche Grundlagen-Posts folgen.

Welchen meiner Tipps kanntet ihr schon und was habt ihr sonst noch für Tipps für bessere Blog Fotos auf Lager?

Wenn euch dieser Post gefallen hat, würde ich mich freuen, wenn ihr ihn teilt und mir auf einer meiner Social Media Seiten folgt.
Euer Bene.

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